Livemusik in der Mata
Hari Bar ist in jeglicher Form etwas
besonderes. Unser "Bühnenbereich" ist wie die
gesamte Bar alles andere als großzügig
bemessen, was zunächst jedem Künstler ein
wenig den Angstschweiß ins Gesicht treibt, der
"Deutschlands kleinste Livebar" (Abendzeitung
Nürnberg) zum ersten mal betritt.
Wer aber
erst einmal in dem unvergleichlich intimen
Rahmen der Mata Hari Bar gespielt hat, kann es
in der Regel kaum erwarten wieder zu kommen
(siehe " Wer
schon da war "), denn wo erlebt man es
schon, dass man bei ausverkauftem Haus auch
dem letzten Zuschauer in der hintersten Ecke
in die Augen schauen kann? So kommt es nicht
selten vor, dass die Kommunikation zwischen
Gast und Künstler ein wesentlicher Bestandteil
eines Konzertes wird.
Aber nicht
nur das "wie" und "wo", sondern auch das "wer"
und "was" ist bei der Wohnzimmermusik-Reihe
einfach ein wenig anders. Den klassischen
Singer/Songwriter sieht man hier nur noch
selten, reine Coverbands wird es hier nicht
geben, den typischen Wohnzimmermusik-Act gibt
es nicht.
Die
Künstler der Wohnzimmermusik sind höchst
unterschiedlich, präsentieren eigene Werke,
kommen aus der ganzen Welt und haben in der
Regel schon einen gewissen Bekanntheitsgrad.
Nach dem Motto "Geht nicht, gibt's nicht"
spielen auch schon mal fünfköpfige Bands, samt
Schlagzeug und Kontrabass und allem was sonst
noch auf die 3,5m²-"Bühne" passt.
Einlass ist in der Regel
20.00 Uhr, Beginn etwa 21.00 Uhr.
Aufgrund der geringen Kapazität der Mata
Hari Bar, ist es durchaus sinnvoll Karten
im Vorverkauf zu erstehen. Nicht wenige
Konzerte sind ausverkauft.
Karten gibt es in der Mata Hari Bar immer
etwa einen Monat vorher.
Für seine Fans ist C. GIBBS der grosse
Unbekannte unter den amerikanischen
Singer/Songwritern, ein ewiger
Geheimtipp, bei dem man nie weiss,
welche Saiten er anschlägt.
In den Neunzigern spielte der New Yorker
beim Industrial-Pionier Foetus Gitarre,
führte das Post-Punk-Trio Morning
Glories an, fand nach einem Flirt mit
Atlantic Records zum Country und Folk
und mäandert seither zwischen den
Stilen: Chamber-Pop, Country-Rock,
Americana, Motelzimmer-Blues. Mal leise,
dann wieder laut, zornig oder sanft,
virtuos und beseelt. Neil Young &
Crazy Horse klingen zwischen den Takten,
Hank Williams und Muddy Waters, Kiss und
Sufjan Stevens. Live ein Ereignis, egal,
ob in der Bar am Ende der Strasse oder
auf der grossen Festival-Bühne. Auf Tour
mit den HANDSOME TWO: Kristin Mueller am
Schlagzeug und Frank Heer am Bass, das
brandneue Album “The Sellout Years” im
Gepäck.
Das schwedische DUO um die
beiden STONEWALL NOISE ORCHESTRA Musiker
Snicken und Singe spielen einen dunklen
Akustik-Pop mit viel Melodien. Singe hat
diese coole Rock-Stimme, nicht perfekt
und langweilig, sondern voller Charakter
mit Ecken und Kanten.
Die Stoner Rock Band STONEWALL NOISE
ORCHESTRA ist live sehr aktiv und somit
erleben wir zwei gestandene und
erfahrene Musiker, die ihre Songs mit
Hingabe und Emotion vortragen. Die Songs
wechseln zwischen melancholischen
Blueshymnen, die man gerne mit einem
Glas Whisky in der Hand mitsingen
möchte, und Songs, die an traditionellen
Country-Blues ala Charley-Patton
erinnern. Auch kommt einem immer öfters
Mark Lanegan in den Sinn, der es ähnlich
verstanden hat, Emotionen zu entfachen
"Es gibt einfach Alben, die hört man zum
ersten Mal und man ist sofort geflasht.
Man taucht ein in die Musik, vergisst
die Zeit und plötzlich ist das Album
schon durch. Hinter dem Projekt River
Lucifer steht lediglich ein Duo.
„Snicken“ ist Gitarrist und
Gründungsmitglied der
Stonerrock-Veteranen Stonewall Noise
Orchestra und „Singe“ deren ehemaliger
Sänger. Singe ist jemand, den man ohne
zu übertreiben als „natural born singer"
bezeichnen kann. Einfach eine geile
Rock-Stimme, nicht perfekt und
langweilig, sondern voller Charakter mit
Ecken und Kanten. Für viele Fans geht
damit ein kleiner Traum in Erfüllung,
Singe gehört einfach auf die Bühne und
ans Mikro. Alles andere wäre
verschwendetes Talent.
Musikalisch begeben sich die Beiden auf
einen Trip zurück zu den Wurzeln des
Bluesrocks. Das Album ist eine dunkle,
bodenlos tiefe Bluesscheibe (Vinyl)
geworden. Alter Falter, ich bekomme
gerade wieder mal Gänsehaut beim Hören.
Die Songs wechseln zwischen
melancholischen Blueshymnen, die man
gerne mit einem Glas Whisky in der Hand
mitsingen möchte, und Songs, die an
traditionellen Country-Blues erinnern."
Autor: Frank Reins (musikinstinkt.de)