Livemusik in der
Mata Hari Bar ist in jeglicher Form etwas
besonderes. Unser "Bühnenbereich" ist wie
die gesamte Bar alles andere als großzügig
bemessen, was zunächst jedem Künstler ein
wenig den Angstschweiß ins Gesicht treibt,
der "Deutschlands kleinste Livebar" (Abendzeitung
Nürnberg) zum ersten mal betritt.
Wer aber erst
einmal in dem unvergleichlich intimen
Rahmen der Mata Hari Bar gespielt hat,
kann es in der Regel kaum erwarten wieder
zu kommen (siehe "Wer schon da war"),
denn wo erlebt man es schon, dass man bei
ausverkauftem Haus auch dem letzten
Zuschauer in der hintersten Ecke in die
Augen schauen kann? So kommt es nicht
selten vor, dass die Kommunikation
zwischen Gast und Künstler ein
wesentlicher Bestandteil eines Konzertes
wird.
Aber nicht nur
das "wie" und "wo", sondern auch das "wer"
und "was" ist bei der
Wohnzimmermusik-Reihe einfach ein wenig
anders. Den klassischen Singer/Songwriter
sieht man hier nur noch selten, reine
Coverbands wird es hier nicht geben, den
typischen Wohnzimmermusik-Act gibt es
nicht.
Die Künstler der
Wohnzimmermusik sind höchst
unterschiedlich, präsentieren eigene
Werke, kommen aus der ganzen Welt und
haben in der Regel schon einen gewissen
Bekanntheitsgrad. Nach dem Motto "Geht
nicht, gibt's nicht" spielen auch schon
mal fünfköpfige Bands, samt Schlagzeug und
Kontrabass und allem was sonst noch auf
die 3,5m²-"Bühne" passt.
Einlass ist in der Regel 20.00
Uhr, Beginn etwa 21.00 Uhr.
Aufgrund der geringen Kapazität der Mata
Hari Bar, ist es durchaus sinnvoll Karten
im Vorverkauf zu erstehen. Nicht wenige
Konzerte sind ausverkauft.
Karten gibt es in der Mata Hari Bar immer
etwa einen Monat vorher.
Ein altes Sprichwort lautet: „Chuck
Norris weiß, warum da Stroh liegt,
MyFlint wissen wie man gute Musik
macht“.
Während die Wurzeln der Band im
melodischen Punkrock/Pop-Punk liegen,
ist diese Schublade mittlerweile zu
eng für die Musik der vier Nürnberger,
doch die Erkennungsmerkmale sind die
gleichen geblieben: eingängige
Melodien und eine mehr als
unterhaltsame Live-Show.
Auf
das 2006 in Eigenregie veröffentlichte
Debut
Summercamp folgten
deutschlandweite Auftritte mit
Beatsteaks, Maximo
Park, Itchy
Poopzkid oder Dog Eat
Dog; im Sommer 2010 ging die
Band erneut ins Studio, um den
Nachfolger zu Summercamp einzuspielen.
Acht mithüpfbare, melodische
Rocksongs, ein Gastauftritt von Guido
Donot am
Mikro und ein dubioser Mops namens
Larry schmücken das neue Album mit dem
ebenso kurzen wie einprägsamen Titel „My
Horoscope Told Me That I Will Be A
Hero Today“ .
Dienstag 21.
Februar 2012
Fat Tonies -
Nürnberg
Street
Punk
Man
nehme einen Thüringer, kombiniere
diesen mit einem Brandenburger, gebe
einen Halbami hinzu, hebe einen
Italiener unter und verfeinere diesen
„Brei“ mit einem Franken. Was man
erhält, ist sicherlich ein
kulinarischer Hochgenuss, doch was
ist, wenn die dann auch noch Musik
machen?
Sicherlich entsteht eine wilde
Mischung aus allem was das Genre
„Punk“ so hergibt.
Die Fat Tonies bewegen sich auf dem
zynischen Humor von Matt Groening und
spielen somit ihre Interpretation von
„Punk“ fern ab von jeglicher Kritik,
bedienen aber liebend gerne alle
Chliches, aus sämtlichen Schubladen…
…have the Rolling Stones killed…
Montag 05. März
2012
Yngve & The Innocent - London (U.K.)
Alternative
/ Americana / Folk
Die Londoner Band um den
deutschstämmigen Iren Yngve (sprich:
Ingwie) Wieland kommt im März zum ersten
Mal nach Deutschland. Die Band spielt
Folk-Blues vermischt mit Americana- und
Country-Elementen, der mit seinen
eingängigen Melodien und
Klavierarrangments wunderbar locker und
leicht daher kommt.
Yngve bekommt seine erste musikalische
Ausbildung in den wöchentlichen Blues-
Sessions, die sein Vater in den 80igern
zu Hause organisiert. Dort trifft er
z.B. Steve Wickham von den Waterboys und
viele andere lokale Talente wie
Ex-Dervish Seamie O’Dowd. Schnell
entwickelt er sich zu einem versierten
Gitarristen und beginnt eigene Lieder zu
schreiben.
Während seines Studiums in Dublin fängt
er an Konzerte zu spielen, tritt dabei
solo oder mit wechselnden Musikern auf
und fängt an Songs aufzunehmen. 2008
erscheint sein Debütalbum „Tell Men
This“, das viel Kritikerlob.
Ende 2008 zieht es Yngve nach London, wo
er sich schnell in der lokalen
Folk-Szene einen Namen macht. Mit seiner
Band The Innocent, in der auch sein
Bruder Demian Schlagzeug spielt, tourt
er seitdem unermüdlich durch Irland und
das vereinigte Königreich.
Mit Wurzeln im akustischen Folk-Blues
und in der Tradition von Bob Dylan and
The Band und Tom Waits, inspiriert von
Conor Oberst und Bright Eyes spielen
Yngve & The Innocent Americana mit
zeitlosen Melodien und organischen
Country Blues Rythmen.
Die neueste Single „Draw A Line“ wurde
im Londoner Soup Studio von Simon
Trought (The Kills, Television
Personalities, Treetop Flyers)
eingespielt, einem der letzten Analog
Studios und der warme, volle Sound ist
ein ausgezeichnetes Spiegelbild zu
Yngve’s stetig wachsenden Fähigkeiten
als Songwriter. Sein zweites Album wird
im Herbst 2012 erscheinen.
Überleben
auf Festivals
Expeditionen ins Rockreich
Die wundersame Welt der Festivals . . .
jeden Sommer kommt sie über das Land.
Nun wird sie endlich durchleuchtet.
Der Musikjournalist und Autor der
übermütigen "Hartmut und ich"-Romane
streift wie ein Forscher durch das wilde
Reservat der Festivals, beobachtet
Besucher, Musiker, Bauten und Rituale.
Zum Brüllen komisch und so hemmungslos
überspitzt, dass es schon wieder wahr
ist.
Geprägt von zwanzig Jahren Erfahrung vor
und hinter der Bühne schöpft Oliver
Uschmann aus dem Vollen. Bei seinen
Expeditionen ins Rockreich begegnet er
bekloppten Besuchern und irrwitzigen
Ritualen. Er beobachtet Bauten, Exzesse
und Tanzstile der Spezies
»Festivalmensch«, karikiert Musikertypen
und lässt Klischees mit Vollgas
aufeinander zurasen. Hier lernt man sie
kennen, die »Vandalen«, die »Trommler«
und die »Barbaren«, den »Bollo«, den
»Labilen« und die »Lese-Lara«.
Uschmann lässt bunt bebrillte
Psychologen die sexuelle Bedeutung der
Bierrutsche analysieren, enthüllt streng
geheime Berufe wie den
»Häufchenverteiler« oder den
»Erste-Band-des-Tages-Angucker« und
zieht jeden Musiker durch den Kakao, der
nicht bei drei im Tourbus ist.
Erleben Sie ein Panoptikum überspitzter
Gestalten, in dem Hardcore-Gitarristen
kleine Emos als Plektron benutzen, das
Grünflächenamt aus Abfällen die
Kabanossi-Wurst herstellt und Songwriter
sich auf Vogelfelsen im Ozean
zurückziehen.
Ein Nachschlagewerk wie ein Moshpit –
lustig, böse und kathartisch.
Dienstag 15. Mai
2012
Autumn Red - Brighton (UK)
Alternative
County / Folk / Rock
Autumn
Reds Frontman Lloyd Williams auf
Solotour.
Wer da aber glaubt, dass da nur lahme
Songs für kalte Herbstabende dabei
herauskommen, der irrt!
Eine One-man-band "makes one hell of a noise on
his own, he has delay pedals, loop
pedals, a big bass drum etc etc..."
Hailing from Brighton, Autumn red offer
the modern edge of alt country-folk.
Bursting with intensity and integrity,
the shows are alive with power yet at
times possess a beautiful vulnerability.
“Old-time music played by young guys
bringing things in to 21st century.” The
debut self-release album Dead Fools Gold
was released in January and already has
sold in huge numbers, down to recent
gigging alone. This album was based on
Lloyd Williams solo project with help
and creative input from the band.
Collaborative endeavours are in the
works, and the full Autumn red line up
are back in force. The song 68 on their
myspace player shows examples of this.
Roots music plays a huge part in their
influence. Front man, Lloyd William’s is
known on the circuit as an accomplished
banjo/guitarist in his own right. The
band has a banjo/guitar endorsement by
Perkins traditional instruments that
currently also endorse Mumford &
Sons and other carefully selected
players. With a large selection of
London and European gigs on the roster,
Autumn red are ones watch out for.